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Zuletzt angepasst am 07.05.2021

Therapien

Sauerstoffmangel

Schwere Lungenerkrankungen wie die COPD können zu einem dauerhaft erniedrigten Sauerstoffgehalt des Blutes führen. Die Sauerstoffunterversorgung schränkt als Folge die körperliche Leistungsfähigkeit der Patienten ein, die über Luftnot bei geringster Belastung oder sogar in Ruhe sowie allgemeine Schwäche und schnelle Erschöpfbarkeit klagen.

Ab und zu mal Spazieren gehen und sich an der „frischen Luft“ bewegen – das ist zwar ein löblicher Ansatz, aber zur Behandlung einer COPD reicht es nicht aus. Patienten mit COPD brauchen über Medikamente hinaus gezielte aktive  Therapie, die aus Lungensport, Muskelaufbautraining, Funktionsgymnastik und der Vermittlung verschiedener Atemtechniken bestehen kann. Dadurch lassen sich nachweislich ihre Leistungsfähigkeit und Lebensqualität verbessern.

Herz/Kreislauf- und Atemwegs-/Lungenerkrankungen treten häufig gemeinsam auf. So wird geschätzt, dass 20 % der Menschen in Deutschland unter Hochdruck leiden und 5 -10 % von einer COPD betroffen sind. Gemeinsame Risikofaktoren wie Zigaretten rauchen, Bewegungsmangel und entzündliche Veränderungen führen zu einem häufigen Zusammentreffen von Herz/Kreislauf-Erkrankungen und Atemwegs- und Lungenkrankheiten.