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Zuletzt angepasst am 21.01.2020

Aktuelles

Durch die Entwicklung eines Lungenunterstützungssystems (einer Art künstlichen Lunge), das dauerhaft ausreichend Kohlendioxid aus dem Blut entfernt, sollen Patienten mit der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) Lebensqualität und Selbstbestimmung zurückgewinnen. Eines von zehn Projekten wurde jetzt ausgewählt, die aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union als Leuchtturmprojekt gefördert werden sollen.

Atemnot, Husten und Verlust der Belastbarkeit - das sind die Hauptsymptome einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) mit fortschreitender Verengung der Atemwege, einer der häufigsten Todesursachen weltweit. Auslöser ist meistens das Rauchen, kann aber auch eine andere Schadstoffbelastung oder das eigene Erbgut sein.

Ein erheblicher Teil der COPD-Patienten leidet an einem Eisenmangel, der sich jedoch nicht zwangsläufig mit einer An­ämie manifestiert. Bei der Diagnose und Therapie gilt es, diverse erkrankungstypische Besonderheiten zu berücksichtigten.

Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) kann einer schwedischen Studie zufolge schwerer verlaufen als eine Herzschwäche (Herzinsuffizenz), so dass auch der Versorgungsaufwand deutlich höher ausfallen kann.
Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine recht häufige Erkrankung, die mit vielen Krankheits- und Todesfällen zu Buche schlägt.

Gerade in den Wintermonaten, wenn man sich seltener im Sonnenlicht aufhält, kann es zu einer Unterversorgung mit Vitamin D kommen, was die Immunabwehr schwächt. COPD-Patienten können infolgedessen mehr Atemwegsinfekte erleiden, die ernsthafte Krankheitsverschlechterungen (Exazerbationen) begünstigen und das Sterberisiko erheblich erhöhen. Deshalb raten die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung COPD-Patienten, ihren Vitamin-D-Status beim Arzt überprüfen zu lassen.