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Zuletzt angepasst am 15.01.2021

Aktuelles

Der jetzt erneut verschärfte Lockdown dürfte viele Menschen aktuell dazu verleiten, Reisepläne zu schmieden, um die jetzige Entbehrungszeit zumindest mit Vorfreuden auf einen schönen, künftigen Urlaub überbrücken zu können, sobald das Reisen wieder möglich sein sollte. Wie gefährlich in Zeiten von Corona sind aber Reisen mit dem Flugzeug?

Die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) haben eine aktualisierte Stellungnahme zur Risikoabschätzung für Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen vorgelegt. Wie hoch ist mein Risiko für einen schweren Verlauf? - Für Patienten mit chronischen Lungen- und Atemwegserkrankungen, aber auch anderen chronischen Krankheiten stellen sich mit besonderer Dringlichkeit diese Fragen angesichts der Covid-19-Pandemie. Um der Verunsicherung von Patienten und behandelnden Ärzten entgegenzuwirken, hat die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) gemeinsam mit dem Bundesverband der Pneumologen, Schlaf- und Beatmungsmediziner e. V. (BdP) nun eine aktualisierte Stellungnahme veröffentlicht, welche die Risikoabschätzung bei unterschiedlichen chronischen Erkrankungen – insbesondere der Atmungsorgane - erleichtern soll (siehe Stellungnahme der DGP vom 26. November 2020). Darin wird der bisherige Wissensstand zusammengefasst, wie Vorerkrankungen das Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf beeinflussen, und welche Schutzmaßnahmen notwendig sind.

Beim Thema Sauerstofftherapie dreht sich die Diskussion meist darum, wer sie bekommen sollte und wie lange. Dass Ärzte oft herzlich wenig Ahnung von den Geräten haben, die sie da verordnen, fällt unter den Tisch.

Die korrekte Auswahl der Devices sowie die Schulung von Patienten, Angehörigen und Betreuern bestimmen maßgeblich den Therapieerfolg der Sauerstofflangzeittherapie. Mit den Systemen, die im Krankenhaus benutzt werden, kennen sich die Ärzte oft noch aus, aber nicht mit den Geräten für den Hausgebrauch. Viele sind daher nicht in der Lage, Patienten im Umgang mit den Systemen zu unterweisen oder Fragen zur Anwendung zu beantworten.

Apotheker sollen 6 Euro pro abgegebener Maske erhalten
    
27,3 Millionen Risikopatienten sollen in den nächsten Wochen 15 Schutzmasken aus Apotheken erhalten. Im Dezember sollen die Apotheken zunächst drei Masken pro Person ausgeben – und teils selbst entscheiden, wer Recht auf eine Maske hat und wer nicht. Die Apothekenvergütung beträgt ab Januar je Maske sechs Euro. Insgesamt will der Bund 2,5 Milliarden Euro aufwenden. Eine Eigenbeteiligung ist geplant. Der entsprechende Verordnungsentwurf liegt der PZ vor.

Lange ließ die Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) bezüglich der Maskenabgabe an Risikogruppen auf sich warten. Am heutigen Mittwoch liegt der PZ nun der Referentenentwurf der entsprechenden Verordnung vor. Mit der Verordnung sollen vulnerable Gruppen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt werden.

Lungenärzte haben sich genauer angeschaut, welche ihrer Patienten besonders anfällig für einen schweren Covid-19-Verlauf sind. Sorgen machen ihnen COPD-Patienten, vor allem wenn sie rauchen und andere Vorerkrankungen haben.

Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin hat in diesem Jahr schon häufig zu diversen Aspekten der Covid-19-Erkrankung Stellung genommen. In den vergangenen Monaten haben sich einige Erkenntnisse moduliert, verfeinert und verdichtet, weswegen die Gesellschaft jetzt ihre Erfahrungen noch einmal in einem neuen Positionspapier feinjustiert. Vor allem hat sie sich der Frage gestellt: Wie sollten sich die vielen Millionen Asthma- und COPD-Patienten in dieser Pandemie verhalten?