Bisherige Besucher: 5577045

Zuletzt angepasst am 29.06.2020

Aktuelles

Das Risiko, an COVID-19 zu erkranken, ist aktuell aufgrund der fehlenden Immunität für alle Bevölkerungsgruppen hoch. Besonders Patienten mit chronischen Atemwegs- und Lungenerkrankungen sind jedoch verunsichert.

Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) äußert sich in einer aktuellen Stellungnahme dazu, welche dieser Patienten ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Die Experten der Fachgesellschaft beantworten in dem Papier häufig gestellte Fragen zur Risikoabschätzung anhand exemplarischer Fallbeispiele.

Angesichts der Corona-Pandemie fühlen sich viele PatientInnen mit Lungenerkrankungen verunsichert. Wer von ihnen hat tatsächlich ein erhöhtes Risiko, schwer an der Atemwegskrankheit Covid-19 zu erkranken? Und welche speziellen Maßnahmen sollten Betroffene ergreifen?
Wer ist besonders gefährdet?
Zu den Corona-Risikopatienten zählen Menschen mit folgenden Lungenerkrankungen:
Chronisch-obstruktive Bronchitis mit/ohne Lungenemphysem (COPD)
Bronchiektasen
Mukoviszidose
Lungenkrebs – insbesondere, wenn diese aktuell eine Chemotherapie machen, welche das Immunsystem zusätzlich schwächt.

Künstliche Beatmung kann Leben retten, gleichzeitig ist die Druckbeatmung aber auch eine extreme Belastung für das Gewebe der Lunge. Gerade wenn dieses bereits vorgeschädigt ist, kann es zu schwerwiegenden Folgen kommen. Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben jetzt ein Computermodell der Lunge entwickelt, das eine schonendere Beatmung ermöglicht, und so die Überlebenschancen deutlich erhöhen könnte.

In einer Patientenverfügung kann jede/r festlegen, welche medizinischen Maßnahmen er oder sie im Notfall wünscht. Im Fall einer Erkrankung an Covid-19, die bei schwerem Verlauf eine Beatmung erforderlich machen kann, sollte man seine Patientenverfügung bezüglich einer künstlichen Beatmung überprüfen und entsprechend anpassen.
Bei Covid-19 kann je nach Krankheitsverlauf eine künstliche Beatmung notwendig werden. „Wer eine Patientenverfügung verfasst hat, sollte das Dokument diesbezüglich nochmal aufmerksam durchlesen“, rät Sabine Wolter von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und gibt weitere Tipps für die Formulierung einer Patientenverfügung.

 

Alle Welt hofft auf einen Impfstoff gegen das Coronavirus. Wie ist der Stand der Dinge und was wird getan um die Sache zu beschleunigen?
Voraussichtlich wird erst ein Impfstoff die Sars-CoV-2-Pandemie beenden. Forschungsteams in aller Welt arbeiten daher unter Hochdruck an der Entwicklung. Obwohl das Virus erst seit wenigen Monaten bekannt ist, sind bereits 115 Impfstoffprojekte angelaufen. Allein in Deutschland sind sieben Firmen konkret damit befasst.