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Zuletzt angepasst am 25.09.2020

Langzeit-Sauerstofftherapie

Die Ziele einer Langzeitsauerstoffbehandlung(LOT), d.h. der zusätzlichen Inhalation von Sauerstoff über möglichst viele, mindestens aber 15 Stunden pro Tag, für Patienten mit chronischen Lungenkrankheiten sind:
- Verbesserung der Lebensqualität
- Verbesserung der Leistungsfähigkeit
- Abnahme der krankheitsbedingten Einschränkungen
- Verbesserung der Lebenserwartung(bisher nur für die COPD belegt).

Sauerstoffmangel

Schwere Lungenerkrankungen wie die COPD können zu einem dauerhaft erniedrigten Sauerstoffgehalt des Blutes führen. Die Sauerstoffunterversorgung schränkt als Folge die körperliche Leistungsfähigkeit der Patienten ein, die über Luftnot bei geringster Belastung oder sogar in Ruhe sowie allgemeine Schwäche und schnelle Erschöpfbarkeit klagen.

Bei der akuten Verschlechterung der COPD (sogenannte akute Exazerbation der COPD) als auch beim chronischen Fortschreiten einer COPD und eines Lungenemphysems können die Veränderungen im Bronchialsystem, den Lungenbläschen und dem gesamten Atmungssystems ("Atempumpe") ein derartiges Ausmaß annehmen, dass hieraus eine Gasaustauschstörung mit Sauerstofferniedrigung im Blut (PaO2-Erniedrigung) oder sogar eine Ventilationsstörung (sog. Atempumpenstörung) mit zusätzlicher Erhöhung des Kohlendioxiddruckes im Blut (PaCO2-Erhöhung) resultieren kann.