Bisherige Besucher: 5609571

Zuletzt angepasst am 25.09.2020

Atemtherapie

Einleitung

Körperliches Training und Atemphysiotherapie sind bei Erkrankungen der Atmungsorgane eine unverzichtbare Komponente der Behandlung(1), insbesondere im Sinne einer Langzeittherapie (8). Bei COPD (Chronic Obstructive Pulmonary  Disease) sind die nützlichen Wirkungen vielfach wissenschaftlich nachgewiesen worden. Jeder Betroffene sollte die Möglichkeit haben, diese wichtigen Maßnahmen für sich zu nutzen.

Diese nicht-medikamentösen Therapiebausteine sind aufgrund der wissenschaftlichen Datenlage unverzichtbare Inhalte bei der Behandlung von Patienten mit einer Lungenerkrankung. Sie sollen - anfangs angeleitet von Therapeuten - mit der Zeit therapeutenunabhängig dem Betroffenen helfen, den Alltag bzw. die Belastungen des Alltags besser zu bewältigen und damit seine Lebensqualität erhalten oder sogar im Idealfall wieder steigern.

Ab und zu mal Spazieren gehen und sich an der „frischen Luft“ bewegen – das ist zwar ein löblicher Ansatz, aber zur Behandlung einer COPD reicht es nicht aus. Patienten mit COPD brauchen über Medikamente hinaus gezielte aktive  Therapie, die aus Lungensport, Muskelaufbautraining, Funktionsgymnastik und der Vermittlung verschiedener Atemtechniken bestehen kann. Dadurch lassen sich nachweislich ihre Leistungsfähigkeit und Lebensqualität verbessern.