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Zuletzt angepasst am 13.04.2024

Mund-Nasen-Schutz behindert die Abatmung von CO₂ nicht

Kohlendioxidvergiftung bei Lungenkranken durch die Mund-Nasen-Bedeckung? Behauptungen dieser Art verweisen Wissenschaftler in das Land der Fabeln. Chirurgische Masken behindern den Gasaustausch beim Atmen nicht, betonen Wissenschaftler des Jackson Memorial Hospital und der University of Miami.1 Sie hatten bei 15 gesunden jungen Kollegen und 15 COPD-Patienten im mittleren Alter von 71,6 Jahren, die nach Inhalation eines Bronchodilatators eine FEV1 < 50 % und einen FEV1-FVC-Quotienten < 0,7 aufwiesen, die arteriellen Blutgase vor sowie 5 und 30 Minuten nach Aufsetzen einer Maske gemessen und keine klinisch relevanten Unterschiede festgestellt. Während eines 6-Minuten-Gehtests sank bei den COPD-Patienten die Sauerstoffsättigung erwartungsgemäß ab. Ein Anstieg des pCO2 ließ sich nach Ende der Belas­tung jedoch nicht feststellen.