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Zuletzt angepasst am 07.07.2022

Bronchialerweiterungen erhöhen das Risiko für Verschlechterungsschübe und Tod

Immer wieder auftretende Infektionen oder entzündliche Prozesse in den kleinsten Bronchien (Bronchiolen) können zylinder-, sack- oder spindelförmige Ausweitungen der Bronchien verursachen - so genannte Bronchiektasen (aus dem Griechischen éktasis = Erweiterung). Diese Hohlräume tragen nicht mehr zum Gasaustausch bei, vielmehr füllen sie sich wie ein Syphon an der untersten Stelle mit Sekret, das dann von Bakterien besiedelt zu einer Quelle wiederkehrender Infektionen wird. Insbesondere bei Lungenpatienten wie z.B. Menschen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) können solche Bronchiektasen zu häufigeren Verschlechterungsschüben (Exazerbationen) führen, die das Risiko, zu sterben, merklich in die Höhe treiben.