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Zuletzt angepasst am 07.05.2021

Nach Einschätzung der Experten der GOLD Initiative im Jahre 2014 ist die COPD eine häufige, vermeidbare und behandelbare Erkrankung und charakterisiert durch eine persistierende Einengung (Obstruktion) der Atemwege mit  Behinderung des Atemstroms, die gewöhnlich progressiv verläuft und assoziiert ist mit einem verstärkten Entzündungsprozess in Atemwegen und Lungengewebe als Reaktion auf schädliche Partikel und Gase, die eingeatmet werden.

Definition
Als COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) wird eine durch funktionelle und strukturelle Faktoren bedingte exspiratorische Atemstrombehinderung bezeichnet. Die medikamentöse Beeinflussbarkeit der Lungenfunktionseinschränkung hängt ab vom individuell unterschiedlichen Ausprägungsgrad der funktionellen (= Bronchospasmus) und der strukturellen (= Emphysem) Komponente der Obstruktion.

COPD – Die Krankheitsbilder

COPD steht für das angloamerikanische Wort „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“ und bezeichnet chronischen Erkrankungen von Bronchien und Lungen, die mit Husten, Auswurf und Luftnot einhergehen. Zwei Krankheitsbilder stehen hierbei im Mittelpunkt, die entweder einzeln oder in Kombination (ca. 40%) beim chronisch Lungenerkrankten auftreten können:
1. die chronisch-obstruktive Bronchitis,
2. das Lungenemphysem.

Bedeutung und Ursachen der akuten Exazerbationen

Akute Exazerbationen der COPD tragen wesentlich zur Verschlechterung der Lebensqualität bei und haben einen nachteiligen Effekt auf die Prognose der Erkrankung. Insbesondere häufige und schwere Exazerbationen sind hier zu nennen. Die Ursachen der Exazerbation sind vielfältig, am häufigsten jedoch viral; die Rolle der Bakterien ist komplex und noch nicht in allen Einzelheiten verstanden. Dennoch spielen Bakterien eine wichtige Rolle.