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Zuletzt angepasst am 12.10.2020

Harnsäure

Harnsäure

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Begriff Definition
Harnsäure

ist das Hauptendprodukt des Eiweiss- und Aminosäurestoffwechsels. Aus dem Stickstoff, der beim Eiweissabbau anfällt, wird in der Leber Ammoniak gebildet. Aus Ammoniak (NH3) und Kohlendioxid (CO2) entsteht Harnstoff. Harnstoff wird zu 90 Prozent über die Nieren ausgeschieden, der Rest mit Schweiss und Darmsekreten. Da Harnstoff in den Nieren aus dem Blut filtriert wird, ist er ein Parameter zur Beurteilung der Nierenfunktion. Allerdings kommt es erst bei einer Funktionseinschränkung von 50 bis 70 Prozent zu einem Anstieg des Harnstoffs im Blut. Ausserdem ist der Harnstoffspiegel im Blut auch bei gesteigertem Eiweissabbau erhöht