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Zuletzt angepasst am 25.09.2020

med. Wörterbuch

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Begriff Definition
Quaddeln

Juckende, blasse bis rosafarbene Hauterhebungen durch Wassereinlagerungen in der Lederhaut (zwischen Oberhaut und Unterhautgewebe) von vorübergehender Dauer. Jeder Mensch kennt sie als Folge z. B. eines Mückenstichs. Ausserdem sind es typische Symptome der Urtikaria, verursacht u. a. durch Allergene von Arzneiwirkstoffen und Nahrungsmitteln. Quaddeln entstehen als Folge der Histaminfreisetzung aus den Mastzellen: Histamin erhöht die Durchlässigkeit der Blutgefässwände, wodurch Flüssigkeit in das umliegende Gewebe eindringt und zur Schwellung der Haut führt. Die Rötung der Haut lässt sich auf einen Nervenreiz zurückführen, der eine stärkere Durchblutung auslöst. Für den Juckreiz wiederum ist das Histamin verantwortlich, das eine Reizung der Nervenenden verursacht

Quick-Test

Bestimmung der Prothrombin-Thromboblastinzeit. zur Einstellungskontrolle bei der Behandlung mit Gerinnungshemmern