In der neuen Leitlinie gibt es einige Änderungen bezüglich der Diagnose und Therapie der COPD
Flexible Referenzwerte für die Spirometrie, eingeschränkte Indikation für inhalative Steroide. Die neue Leitlinie zur chronisch obstruktiven Lungenerkrankung wartet mit einigen Neuigkeiten auf.
Mit einem einfachen, schnellen und kostengünstigen Gehtest, der routinemäßig bei der Entlassung aus der Klinik durchgeführt werden kann, lässt sich das Risiko für erneute Verschlechterungsschübe (Exazerbationen) bei COPD-Patienten besser abschätzen. Und zwar viel besser als z. B. durch eine Messung der Lungenfunktion oder anhand des Alters der Patienten. Darauf weisen die Lungenärzte des Verbands Pneumologischer Kliniken (VPK) unter Berufung auf aktuelle Studienergebnisse hin.
Das Timing der Rasselgeräusche – früh im Prozess des Einatmens – weist auf eine Erkrankung an COPD hin und ist offenbar noch stärker mit COPD assoziiert als die Geräuschqualität. Das hat Vorteile für die Diagnose. Denn der Zeitpunkt des Auftretens ist eindeutig zu ermitteln, während die Qualität der Geräusche Interpretationsspielraum zulässt. Sind beim Abhören der Lunge (Auskultation) früh im Prozess der Einatmung Rasselgeräusche hörbar, kann das ein Hinweis auf eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) sein. Denn das Timing solcher Laute hat einen hohen Vorhersagewert.
Sind Patient:innen gut über die eigene Krankheit informiert, kann dies nachweislich ihre Gesundheit stabilisieren und sogar verbessern. Dies geht aus einer Metaanalyse der Universität Trier hervor. Die stärksten Effekte zeigten sich unter anderem bei chronischen Krankheiten.
Könnte der monoklonale Anti-IL-33 Antikörper Itepekimab eine Therapieoption bei mittelschwerer bis schwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) sein? Das haben Forschende in einer Studie zur Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit des Antikörpers untersucht. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „The Lancet Respiratory Medicine“ veröffentlicht.
Die Grippeimpfung kann vor schweren Auswirkungen von Covid-19 schützen. Das macht sie auch für Menschen interessant, die sich noch nicht gegen Corona impfen lassen konnten. Darauf weisen Experten der Deutschen Lungenstiftung hin unter Berufung auf die Ergebnisse einer aktuell publizierten Studie.
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