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Zuletzt angepasst am 23.11.2020

Lungenvolumenreduktion

Die chirurgische Lungenvolumenreduktion (LVRS) beim Lungenemphysem, beinhaltet die Entfernung von stark emphysematös veränderten Lungenarealen mit dem Ziel, die Überblähung zu vermindern, die Atemnot zu lindern, die  Lungenfunktion zu verbessern und insbesondere die Leistungsfähigkeit der Atemmuskulatur durch Verminderung der Überblähung zu verbessern.

Das Lungenemphysem ist eine Erkrankung der Atemwege, bei der trotz zunehmender Gesamtgasmenge der Lunge, der funktionsfähige Anteil kleiner wird. Während man bei einem Patienten mit einem Asthma bronchiale diese krankhafte Überblähung der Lunge durch Einnahme von Medikamenten (meistens Sprays) zurückdrängen oder sogar aufheben kann, ist der Strukturschaden des Lungenemphysems nicht mehr medikamentös behandelbar.

Verfahren zur endoskopischen Lungenvolumenreduktion

Die endoskopische Lungenvolumenreduktion als neuer Therapieansatz bei einem fortgeschrittenen Lungenemphysem ahmt das Prinzip der chirurgischen Lungenvolumenreduktion mit dem Ziel der Minimierung der Lungenüberblähung  nach. Bereits in den 1950ern wurde die erste chirurgische Lungenvolumenreduktion durchgeführt.

Einleitung

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) gehört zu den Volkskrankheiten in Deutschland und den westlichen Industrieländern und ist weltweit die dritthäufigste Todesursache. Sie führt häufig zu einer erheblichen Einschränkung der Leistungsfähigkeit und der Lebensqualität der betroffenen Patienten und nicht selten zu Arbeitsausfall und Frühverrentung.