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Zuletzt angepasst am 23.11.2020

Lungentransplantation

Eine Lungentransplantation ist grundsätzlich indiziert, wenn bei einem Patienten eine Lungenerkrankung im Endstadium vorliegt, alle konservativen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind und der Zustand des Patienten eine möglichst vollständige Erholung nach erfolgter Transplantation erwarten lässt.

Die Lungentransplantation ist die letzte Therapieoption für Patienten mit chronisch respiratorischer Insuffizienz infolge verschiedener Lungenerkrankungen (COPD, Lungenfibrose verschiedener Genese, Mukoviszidose, pulmonale Hypertonie). Es ist jedoch auch mehr als 30 Jahre nach Einführung ein komplikationsträchtiges Verfahren mit einer erheblichen perioperativen Morbidität und Letalität und einer nennenswerten Komplikationsrate nach Transplantation.

Die Lungentransplantation ist eine Operation, die bei weit fortgeschrittenen chronischen Lungenerkrankungen eingesetzt wird. Es handelt sich dabei um Erkrankungen im Endstadium, bei denen die medikamentöse Therapie ausgeschöpft ist und eine Lebenserwartung von weniger als 2–3 Jahre besteht.