| Workshop
medizinische Rehabilitation
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| Die
Workshops werden im Rahmen des Symposium - Lunge von
der Patientenliga
Atemwegserkrankungen e.V. durchgeführt. |
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Ort: |
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Gebläsehalle,
Tagungsraum I (im Obergeschoss
)
Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt auf 40 Personen. |
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Workshop
I |
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Beginn:
12:00 |
Ende: 13:30 |
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Moderator: |
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Dr.
med. Wolfgang Scherer
Leitender Arzt Reha-Zentrum Utersum auf Föhr |
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Thema: Wie komme
ich zu einer stationären Rehabilitation?
Was muss in einem erfolgversprechenden Antrag stehen?
Grundsätzlich ist eine stationäre Rehabilitation
bei fortgeschrittener COPD erstrebenswert und äußerst
sinnvoll, um eine möglichst lange Eigenständigkeit
des Patienten zu verbessern und zu erhalten. Zuerst
muss geklärt werden, wer der Kostenträger
ist, damit bei diesem ein entsprechender, ärztlich
begründeter, Antrag gestellt werden kann. Infrage
kommende Kostenträger sind bis auf Sonderfälle:
Die Deutsche Rentenversicherung bei Patienten, die
weder Alters- noch
Erwerbsunfähigkeitsrente beziehen und im Arbeitsleben
stehen.
Die zuständige gesetzliche Krankenkasse bei Rentnern.
Die zuständige Berufsgenossenschaft, falls die
COPD als Berufskrankheit
anerkannt ist.
Bei den privaten Krankenversicherungen kommt es auf
entsprechende Voraussetzungen der Versicherungsverträge
an.
Falls nicht bekannt, kann die Zuständigkeit der
einzelnen Kostenträger durch den Hausarzt bei
der entsprechenden Krankenkasse geklärt werden,
die ihm dann die kompletten Antragsunterlagen zuschickt.
Der Patient kann selbstverständlich auch selbst
bei seiner Krankenkasse anrufen. Für die Ärzte,
die einen Rehabilitationsantrag für ihre Patienten
ausfüllen, gelten bestimmte Regeln, die der Gesetzgeber
festgelegt hat. Man sollte sich im Vorfeld darüber
informieren, ob der Arzt hierfür die entsprechende
Berechtigung hat.
Die Bedeutung der Rehabilitation besteht in dem interdisziplinären
Behandlungsansatz durch Ärzte, Psychologen, Diätassistentinnen,
Sport-, Physio- und Ergotherapeuten, Sozialarbeiter
und Krankenpflegepersonal. Deshalb sollte in der ärztlichen
Begründung einer stationären Rehabilitation
auf die Notwendigkeit dieses interdisziplinären
Ansatzes eingegangen werden. Die Durchführung
ambulanter Rehabilitationsmaßnahmen ist aufgrund
der Schwere und des Stadiums der Erkrankung in den
meisten Fällen nicht möglich.
Die Notwendigkeit einer Rehabilitation bei entsprechenden
Voraussetzungen ist in den „Nationalen VersorgungsLeitlinien
COPD“ (NVL COPD) verankert.
Alle hier angeführten Einzelheiten, Tipps und
weitere Möglichkeiten werden in dem angegebenen
Workshop mit konkreten Hinweisen erläutert. Die
Teilnehmer sind eingeladen, ihre Unterlagen bei einer
eventuell bereits abgelehnten Rehabilitation mitzubringen,
um auch anhand eines solchen Beispiels ausführlich
darüber zu diskutieren, welche weiteren Maßnahmen
darüber hinaus geeignet sind, entsprechenden
Patienten zu helfen. |
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Workshop
II |
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Beginn: 15:00 |
Ende: 16:30 |
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Moderator: |
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Dr.
med. Wolfgang Scherer
Leitender Arzt Reha-Zentrum Utersum auf Föhr |
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Thema: Auf was
muss sich der Patient während einer stationären
Rehabilitation einstellen und inwieweit muss er bereit
sein, sich selbst einzubringen?
Eine erfolgversprechende Rehabilitationsmaßnahme
hängt ganz entscheidend davon ab, ob der Patient
auch bereit ist, sich aktiv an dieser zu beteiligen.
Es geht hier in erster Linie um die oft geforderte
Compliance, die unbedingt erforderlich ist für
die einzelnen Therapien. Sei es bei der unbedingten
Einhaltung vorgegebener Termine bei Anwendungen, Vorträgen,
Medikamenteneinnahme und dem Einbringen bei allen
interdisziplinären Maßnahmen. Das gilt
für die Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten,
Diätassistenten, dem Krankenpflegepersonal sowie
eventuell erforderlichen Gesprächen mit Sozialarbeitern.
Nach der Genehmigung muss die Rehabilitationsmaßnahme
sorgfältig vorbereitet werden. Eine korrekte
Behandlung ist nur nach ärztlicher Untersuchung
und erneuter spezifischer Funktionsdiagnostik möglich,
hierzu ist das Mitbringen von Vorbefunden sehr wichtig.
Der behandelnde Stationsarzt wird in Absprache mit
dem Patienten einen auf diesen zugeschnittenen Therapieplan
erstellen.
Unbedingt notwendig ist – wie bereits erwähnt
- die Bereitschaft, mittels eigener Disziplin die
verordneten Maßnahmen auch strikt einzuhalten.
So sollte die Rehabilitationsklinik über ein
gutes Nichtrauchertraining
verfügen, falls der Patient immer noch rauchen
sollte, um so die allerwichtigste Voraussetzung für
COPD-Kranke, nämlich rauchfrei zu werden, zu
schaffen.
Die aktive Mitarbeit ist in allen Gruppen und Einzeltherapien
notwendig und wird daher selbstverständlich auch
von den Therapeuten eingefordert. Neben der interdisziplinären
Patientenschulung spielt die individuell und gezielt
verordnete Trainingstherapie eine Hauptrolle.
Je nach Bedarf kommen Beratungen und praktische Übungen
im Bereich der Ernährung, Ergotherapie und Medikamentenanwendung
hinzu. Psychische und soziale Problemstellungen werden
einzeln, manchmal auch in Gruppen behandelt.
Rehabilitation ist anstrengende Arbeit für die
eigene Gesundheit, sie verhilft den meisten Patienten
wieder zu einem besseren Leben MIT der Erkrankung
und sie fördert darüber hinaus auch ein
Stück wiedergewonnener Selbständigkeit.
Des weiteren bietet sie natürlich auch die Gelegenheit
zum täglichen Austausch mit anderen Betroffenen.
In dem genannten Workshop wird die Bedeutung der einzelnen
Bausteine
hervorgehoben, über die eine gute pneumologische
Rehabilitationsklinik
verfügen sollte. Außerdem werden praktische
Tipps gegeben, wie man sich auf diese Maßnahme
optimal vorbereiten kann, damit sie für den Patienten
ein voller Erfolg wird.
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