Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland

Bisher 2.357.088 Besucher Die letzte Aktualisierung erfolgte am 25.05.2013

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Symposium-Lunge 2013 Aktuelle Nachrichten Symposium-Lunge 2013 Neugründung einer regionalen SHG in Bayern
Oberpfalz - Regensburg

Symposium-Lunge 2013
Symposium-Lunge 2013 Erste Vorankündigung zum
6. Symposium-Lunge am 12.10.2013 in Hattingen/NRW
Symposium-Lunge 2013 COPD - Auswirkungen auf Alltag, Psyche und Lebensqualität
Symposium-Lunge 2013

Leben MIT der Erkrankung COPD und/oder Lungenemphysem

Das Leben endet nicht mit der Diagnose COPD-Lungenemphysem,
es beginnt neu - nur auf eine andere Art und Weise als bisher
 
Wir bieten Betroffenen und Angehörigen Informationen und Erfahrungsaustausch über unsere Mailingliste, den Newsletter sowie in den 58 regionalen Selbsthilfegruppen.
 
Was bedeutet COPD? Was ist ein Lungenemphysem? Wie kann ich mit der Erkrankung leben? Was kann ich selber machen? Ich habe eine Langzeit-Sauerstofftherapie verordnet bekommen, wie gehe ich damit um? Wie lange habe ich mit COPD noch zu leben?
 
Oftmals erreichen uns E-Mails oder Anrufe mit solchen oder ähnlichen Inhalten:
"Mir wurde gesagt, ich hätte eine COPD mit dem Schweregrad IV und man könne mir nicht mehr helfen, durch Medikamente wäre es jedoch möglich, eine Erleichterung der Symptome herbeizuführen. Ich bin total verzweifelt und weiß nicht, wie es jetzt weitergehen soll."
 
Zugegebenermaßen bereitet es dann oftmals Schwierigkeiten die richtigen Worte zu finden, da man Hilferufe dieser Art auch entsprechend wertig beantworten möchte --> hier weiterlesen

Unsere international aktive Mailingliste und unsere vor Ort aktiven Selbsthilfegruppen sollen all jenen, die an den Atemwegserkrankungen COPD, Lungenemphysem, Lungenfibrose, Alpha-1-Antitrypsinmangel oder Bronchiektasen erkrankt sind oder sich einer Langzeit-Sauerstofftherapie unterziehen, die Möglichkeit geben, den Wissensstand um diese Erkrankungen und zugehörigen Therapieform zu verbessern. Wir tauschen Erfahrungen aus und geben Tipps und informieren umfassend über möglicherweise einzusetzende chirurgische Optionen wie die neuen Verfahren zur bronchoskopischen Lungenvolumenreduktion, die Lungentransplantation (LTX) und die Bullektomie. Außerdem werden fortlaufend Neuigkeiten aus der medizinischen Forschung und anderen Bereichen veröffentlicht. Ein weiteres Anliegen ist es, die Betroffenen auf die Notwendigkeit einer uneingeschränkten Patienten Compliance hinzuweisen gerade auch in Bezug auf ansonsten drohende, wiederholte Exazerbationen.

Auf unserer Mailingliste können Sie sich mit mehr als 2700 anderen Betroffenen austauschen bzw. umfassend informieren lassen.

Als angemeldeter Listenteilnehmer haben Sie zudem im passwortgeschützten Bereich unserer Homepage Zugriff auf umfangreiche Informationen zu den zuvor genannten Atemwegserkrankungen, Therapien und Operationsmethoden. Darüber hinaus stehen Ihnen viele weitere Webinhalte zur Verfügung, nachfolgend einige Beispiele zur Ansicht Medizinisches Lexikon, Medizinische Abkürzungen, Abbildungen von Hilfsmitteln, Mailarchiv mit integrierter Suchmaschine, einen wöchentlich erscheinenden Newsletter und vieles mehr. Die Organisation betreibt außerdem 59 regional aktive Selbsthilfegruppen.

COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) bezeichnet als Sammelbegriff eine Gruppe von Krankheiten der Lunge, die durch Husten, vermehrten Auswurf und Atemnot (AHA) anfänglich nur bei Belastung im fortgeschrittenen Stadium auch im Ruhezustand gekennzeichnet sind.

Lungenerkrankungen wie COPD und Emphysem sind global auf dem Vormarsch. Allein in Deutschland waren bereits im Jahr 2007 rund 6,8 Millionen an COPD erkrankt und die Zahl der Erkrankten die unter Atemnot (Dyspnoe) leiden, steigt beängstigend von Tag zu Tag weiter an. In Österreich sind ca. 1 Million und in der Schweiz mehr als 350.000 Menschen an COPD erkrankt, weltweit sollen es 600 Millionen sein. Man spricht bereits heute von einer der „am meisten unterschätzten Volkskrankheiten“.

Ungefähr 8000 der betroffenen Emphysemerkrankten weisen einen angeborenen Alpha-1-Antitrypsinmangel auf. Laut den Bekanntmachungen der WHO aus dem Jahr 2004 ist die COPD derzeit noch vierthäufigste Todesursache Weltweit. Für das Jahr 2020 wird erwartet, dass die Erkrankung die dritthäufigste medizinische Todesursache sein wird, gleich hinter Schlaganfall und Herzerkrankungen. Ursache dafür ist auch das immer geringere Einstiegsalter beim Nikotinmissbrauch.

Die Hauptursache für die COPD und das Emphysem - beides irreversible Erkrankungen - ist und bleibt das Rauchen. Grund genug hier zur Aufklärung beizutragen und erfolgreiche Wege rauchfrei zu werden aufzuzeigen.

Warum sind die Atmung und eine gute Sauerstoffsättigung so wichtig?
Ohne Trinken und Essen können Menschen Tage bzw. Wochen leben - ohne zu atmen, nur wenige Minuten! Ein chronischer Sauerstoffmangel richtet langfristig großen Schaden an. Eine indizierte und vom Facharzt verordnete Langzeit-Sauerstofftherapie hingegen verbessert Ihre Mobilität und Lebensqualität. Sie fühlen sich nicht nur besser und empfinden ein gesteigertes Wohlbefinden, sondern steigern bei konsequenter Anwendung auch Ihre Lebenserwartung.

Umfassende Informationen zur Diagnose und zur Behandlung können Sie in der Nationalen VersorgungsLeitlinie - Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung (COPD) - abrufen. Für die betroffenen Patienten wurde zudem auf der Basis dieser VersorgungsLeitlinien eine sehr gut verständliche Patientenleitlinie erstellt. Gut geeignet zur ersten Eigeninformation auch ist auch die Broschüre Hilfe Atemnot

Ich würde mich sehr freuen, Sie als Teilnehmer unserer Mailingliste oder als Besucher unserer regionalen Selbsthilfegruppen begrüßen zu dürfen.

Jens Lingemann

Wegweiser: http:\\www.lungenemphysem-copd.de -> Home